Exkursion ins Venner Moor

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Im Erdkundeunterricht geht es um das Thema

Kohle und Kohleabbau.

Keine Kohle ohne Moor. Und schon sind die Fragen und Ideen da:
Wie sieht es aus im Moor?
Wo gibt es Moor?
Wer kennt das Venner Moor?
Wer kennt den Knaben im Moor?

Die Fragen werden aufgegriffen und behandelt und Frau Eyl-Thien (Erdkundelehrerin) trägt dann auch das Gedicht „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff vor. Schon beim Vortrag und beim szenischen Inszenieren des Gedichts wird es schaurig: Wir sehen quasi die toten Geister, die im Moor ihr Unwesen treiben. Dieses Schaurige wollen wir erleben.

Am 25.11.04 fahren wir mit dem Bus ins Venner Moor. Uns empfängt eine sagenhafte winterliche Landschaft, der Himmel ist blau und es ist sehr, sehr kalt. Im Zentrum des Venner Moors stellen wir uns alle zusammen und tragen auswendig das Gedicht vom Knaben im Moor vor.
Plötzlich ein Ruf: Was ist das da hinten?
Eine schreckliche schwarze Gestalt? Und wahrhaftig: auf der gegenüberliegenden Seite des Sees steht eine dunkle, schwarze unheimliche Gestalt. Ihr Rufen dringt zu uns herüber:
Ho, Ho, meine arme Seele! Ho, Ho, meine arme Seele!
Die einen bekommen Angst, die anderen wollen das Gespenst erledigen, wir rufen, wir schreien!
Das Gespenst verschwindet, aber dann kommt es wieder. Zum guten Schluss wird klar: Es ist ein freundliches Gespenst!


Wollt ihr mehr über das Moor
und unsere Begegnung mit dem

Gespenst

wissen? Dann fragt uns, die Jungen und Mädchen der Klasse 6a.