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1 Geschichte der
Fürstenbergschule 1.2 Die
Fürstenbergschule im Jahr 2008 3 Schulinterne Konzepte
und Vereinbarungen zu den Leitbildern 3.1.2 Konfliktlösetraining:
Streitschlichtertätigkeit an der Fürstenbergschule 3.1.3 Übergang von der
Grundschule zur Fürstenbergschule 3.1.4 Übermittagbetreuung der
NichtganztagschülerInnen 3.1.5 Gesundheitserziehung und
Suchtprävention 3.1.10 SchülerlotsInnen
(VerkehrshelferInnen) 3.1.12 Arbeitsgemeinschaften
der Fürstenbergschule 3.1.13 Schulfeste
und Schulfeiern 3.1.16 Cafeteria
am Elternsprechtag 3.1.17 SV-Arbeit
an der Fürstenbergschule 3.1.18 „Handyfreie“
Fürstenbergschule 3.1.20 Schulpflegschaft
und Elternarbeit an der Fürstenbergschule 3.1.21 Förderverein
der Fürstenbergschule 3.1.22 Schulkleidung:
Einheitlichkeit und Zusammengehörigkeit 3.2.2 Das Trainingsraum-Programm 3.2.3 Neue Formen des Lehrens
und Lernens (Klippert) 3.2.7 KlassenlehrerInnen- /
FachlehrerInnenprinzip 3.2.8 Förderkonzepte für
leistungsstarke und leistungsschwache SchülerInnen und Silentien 3.2.11 Zusammenarbeit
mit außerschulischen Kooperationspartnern 3.4.1 Förderkonzept für
ausgesiedelte SchülerInnen 3.4.2 Sozialpädagogische
Betreuung durch das Land NRW 3.4.3 Sozialpädagogische
Betreuung durch das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 3.4.4 Arbeit mit schulmüden
jungen Menschen 3.4.5 Die Förderung und
Integration von Heimkindern 6 Verlauf und Abschlüsse
der Hauptschule 7 Fortbildungen und
Schulentwicklungsprozesse 7.4 Perspektiven
der Weiterarbeit Vorwort___________________________________________________________________ Sehr geehrte Leserin! Sehr geehrter Leser! Wir
wenden uns – noch vor Ablauf des normalen Turnus von 5 Jahren – mit einer neuen
Fassung des Schulprogramms an Sie. Der Grund hierfür sind gravierende
Änderungen im Profil der Fürstenbergschule. Seit Jahren war die Fürstenbergschule
die Auffangschule für spätausgesiedelte SchülerInnen der Stadt Münster. In die
Entwicklung und Umsetzng des Förderkonzepts, welches den Weg für eine vielfach
erfolgreiche Eingliederung der SchülerInnen ebnete, floss viel Herzblut aller
Beteiligten ein. In den letzten Jahren nahm die Zahl der spätausgesiedelten
SchülerInnen deutlich ab, und mit Wehmut nehmen wir zur Kenntnis, dass es bei
uns seit Beginn des Schuljahres 2008/09 erstmals keine Vorbereitungsklasse mehr
gibt. Die Förderung der spätausgesiedelten SchülerInnen in den Regelklassen
spielt weiterhin eine große Rolle. Wesentlich erfreulicher ist die
Tatsache, dass die Fürstenbergschule seit diesem Schuljahr – zunächst für den
5. Jahrgang – als gebundene Ganztagschule an den Start gehen konnte. Eine
Hauptschulinitiative des Landes NRW hat den lang gehegten Wunsch möglich
gemacht. Die Zukunft wird zeigen, was sich von der Planung bewährt, was ergänzt
oder gestrichen werden muss. Die ersten positiven Rückmeldungen der
SchülerInnen und Eltern machen uns Mut. Neben diesen Veränderungen fließen
viele weitere Aspekte der pädagogischen Weiterarbeit (Trainingsraumkonzept,
Schulkleidung, Maßnahmenkatalog, Kopfnoten, Handyfreie Schule etc.) in dieses
Schulprogramm mit ein. Diese Weiterentwicklung war auch dieses
Mal nur möglich, weil wir
uns wiederum gemeinsam an die Arbeit gemacht haben. Es gilt
Dank zu sagen für das große Engagement aller Beteiligten: den Eltern, der
Schülerschaft und dem Kollegium. Für die Fortführung des
Entwicklungsprozesses würden wir uns weiterhin über eine konstruktive Kritik
freuen. Aber auch positive Rückmeldungen, die uns in unserer Arbeit bestätigen
und somit auch stärken, nehmen wir dankend entgegen. Münster, im Januar 2009 Im Namen aller Beteiligten ____________________________________________
Schulleitung P. Tetzlaff und B. Eyl-Thien
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Herr Bobbert |
Frau Leifert |
Frau Summ |
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Frau Beutel |
Frau Morzinkowski |
Herr Tetzlaff |
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Frau Copak |
Frau Peters |
Frau
Westhues-Suhrcke |
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Frau Dingerdissen |
Frau Pyhel |
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Frau Eyl-Thien |
Frau Penz |
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Frau Försterling |
Frau Richters
(LAA) |
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Frau Frese |
Frau Rottmann |
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Frau
Gogolin-Weidlich |
Herr Schmidt |
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Frau Hobrecht |
Herr Schulte |
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Frau Klaucke (LAA) |
Herr Schwinning |
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Frau König |
Frau Stralek |
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Die Schulleitung
Rektor: Herr
Tetzlaff
Konrektorin: Frau
Eyl-Thien
Das Sekretariat
Frau
Weihermann
Das Hausmeisterehepaar
Herr
Rüschhoff und Frau Rüschhoff
Die Sozialpädagogen
Frau
Schritt, Herr Rossel, Frau Plöger (Anerkennungsjahr) und Frau Poewe (Praktikum)
Honorarkräfte für die Übermittagbetreuung
Frau
Flesch und Frau Schwenen
Honorarkräfte für Nachhilfeunterricht
Frau Lunina
Der Förderverein
Vorsitzende: Frau von Staden
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I.
Die Fürstenbergschule ist ein Ort des
respektvollen Zusammenlebens und Wohlfühlens.
II.
Wir schaffen Rahmenbedingungen für
Bildung und individuelle Leistungsentfaltung durch Teamarbeit.
III.
Bei uns findet praxisnahe
Berufsorientierung statt.
IV.
Wir fördern und leisten Integration.
___________________________________________________________________
In diesem Kapitel setzen wir die
verschiedenen Konzepte, Vereinbarungen und Arbeitsfelder unserer Schule zu den
von uns gewählten Leitbildern in Verbindung. Die in dieser Form gewählte
Verschriftlichung stellt den Versuch dar, uns selbst gegenüber Rechenschaft
abzulegen, gleichzeitig wollen wir versuchen, Zielsetzungen klarer zu sehen,
zu formulieren und zu verwirklichen.
Wenn wir im Folgenden einzelne
Konzepte, Vereinbarungen und Arbeitsfelder einem Leitziel zuordnen, so soll
hierdurch eine Akzentuierung deutlich werden. So fühlen wir uns z.B. bei der
Arbeit in und um den Schulgarten herum in ganz besonderer Weise dem Leitbild I
verpflichtet. Natürlich berührt die Arbeit im Schulgarten auch andere unserer
Leitziele, wir wollen aber in dem gewählten Leitbild einen Schwerpunkt setzen.
Hinzu kommt, dass sich alle Themen, die
in diesem Kapitel angesprochen werden, als grundlegenden Orientierungsrahmen
natürlich auf die Richtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen beziehen.
Zum besseren Verständnis: Die Nummerierung der Leitbilder
entspricht keiner Rangfolge.
Die Wissensvermittlung (siehe Leitbild
II) und die Förderung der personalen und sozialen Kompetenzen ist die
Hauptaufgabe, die eine Schule zu erfüllen hat. Es ist aber unbestritten, dass
eine Grundvoraussetzung für die Leistungsbereitschaft der SchülerInnen eine
angenehme Umgebung ist, in der man sich wohlfühlt. Diese angenehme Atmosphäre
gilt es in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern zu schaffen.
In uneingeschränkter Form müssen diese Überlegungen auch auf
die weiteren am Schulleben Beteiligten (LehrerInnen, Sekretärinnen,
Hausmeister, Honorarkräfte, Eltern usw.) übertragen werden.
In der Vergangenheit haben LehrerInnen
immer wieder die Erfahrung gemacht, dass einige Kinder grundlegende soziale
Fertigkeiten nicht richtig beherrschen. Daraus entwickeln sich zahlreiche Probleme
und Konflikte.
Dies war Anlass ein Programm zu
entwickeln, mit dessen Hilfe SchülerInnen grundlegendes Sozialverhalten
„nachlernen“ können.
Das Programm wird in zwei Bausteinen
in den Jahrgangsstufen 5 und 6 umgesetzt:
In der Jahrgangsstufe 5 wird ein Kompakttraining durchgeführt, das 2 – 3
Tage dauert. Dieses Training findet an einem außerschulischen Lernort statt und
wird von SozialpädagogInnen durchgeführt.
Ziel
des Trainings ist die Stärkung der Klassengemeinschaft und der Abbau von Berührungsängsten
der neuen SchülerInnen.
Methoden,
Medien und Veranstaltungsort liegen in der Verantwortlichkeit des/der
Sozialpädagogen/Sozialpädagogin.
Das Kompakttraining sollte in der
ersten Hälfte des 5. Schuljahres stattfinden.
Das Sozialtraining im Unterricht befasst sich mit Kommunikationsformen
wie „Zuhören“, „Gesprächsregeln einhalten“ oder „Kooperation“, die in
Zusammenarbeit von SozialpädagogInnen und LehrerInnen als Ziele entwickelt
wurden. Der Ablauf der Einheiten ist gleich und umfasst Einführung in das Thema
durch die Klassenleitungen und das Einüben der geforderten Verhaltensweisen
durch darauf abgestimmte Übungen und Aktivitäten unter Anleitung der
sozialpädagogischen Kraft.
Am Ende einer jeden thematischen
Einheit erfolgt eine Auswertung durch SchülerInnen und LehrerInnen, die eine
Kontrolle der Maßnahmeeffizienz und falls notwendig ihre Korrektur während des
Trainings ermöglicht.
Im
Rahmen des Sozialtrainings wird durch die Elternansprache die Maßnahme zusätzlich
unterstützt, indem sie die Ergebnisse des „Sozialen
Lernens“ in den von den SchülerInnen geführten Mappen einsehen können. Das
Ziel der Zusammenarbeit mit den Eltern ist es, dass die in der Schule
eingeübten Verhaltensweisen im häuslichen Bereich thematisiert und unterstützt
werden.
Cool bleiben
Angst und Ärger bewältigen durch
Einfühlen, Zuhören, Verständnis
Streiten
gehört zum Alltag an unseren Schulen. Es ist immer häufiger die Rede von den
„Neuen Kindern“ und ihrem Aggressionspotenzial. Schule und Elternhaus sind den
steigenden Aggressionen oft mehr oder weniger hilflos ausgesetzt und ihre Konfliktlösekompetenz
ist permanent über die Maßen strapaziert. Das Streit-Schlichter-Programm setzt genau an diesem Brennpunkt an und
bietet eine verblüffend gut funktionierende Strategie aus diesem scheinbaren
Dilemma. Alle SchülerInnen der unteren Klassen werden in ihrer sozialen
Kompetenz trainiert. Verschiedene Aspekte helfen in unterschiedlichen
zwischenmenschlichen Konflikten, konstruktive Regelungen zu treffen.
Interessierte SchülerInnen der 9. Klassen werden zu Streit-Schlichtern
ausgebildet, die als neutrale Vermittler den am Konflikt Beteiligten helfen,
selbst Lösungen zu finden.
Die Idee kommt aus den USA, wo seit
mehr als 20 Jahren Schlichtungskonzepte in vielen Bereichen Anwendung finden,
wie z.B. in der Wirtschafts- und Arbeitswelt, in Familien-, Schul- und
Nachbarschaftskonflikten.
In
Deutschland ist diese Tradition noch deutlich jünger. Dennoch gibt es
inzwischen auch hier einige Schulen, die zum Teil schon seit mehreren Jahren ihre SchülerInnen trainieren und
ausbilden.
In Münster war die Fürstenbergschule
die erste Schule, die sich 1997 / 1998 an dieses Projekt „herangewagt“ hat und
ihre Erfahrungen bereits an andere Schulen weitergeben konnte.
Grundlage für diese Projektarbeit war
die Schüler - Streit - Schlichter - Ausbildung nach Jefferys und Noack. (vgl.„Streiten-Vermitteln-Lösen“,
AOL-Verlag)
Streitschlichterschulung
und Streitschlichtertätigkeit wurden in den letzten 10 Jahren kontinuierlich weitergeführt bzw. ergänzt
durch Seminare zum Thema „Mobbing“.
Ausbildung
Die
Ausbildung erfolgt zurzeit im freiwilligen Nachmittagsunterricht in der Schule.
Daran nehmen überwiegend Jungen und Mädchen aus dem 9. und 10. Jahrgang teil.
Dem Training in der Schule folgt jeweils ein Tagesseminar im asb (Arbeitskreis
für soziale Bildung und Beratung), das mit einem Zertifikat abgeschlossen
wird.
Alle
ausgebildeten und tätigen SchülerInnen bekommen eine entsprechende Zeugnisbemerkung,
die sich u.a. positiv bei Bewerbungsgesprächen auswirken kann.
Durchführung
Zu
Beginn eines jeden Schuljahres stellen sich die StreitschlichterInnen den neuen
5-er Klassen vor, Einsatzpläne hängen an verschiedenen Stellen im Schulgebäude
aus.
Im
Streitschlichterraum halten sich in den Pausen immer 2 SchlichterInnen zum Gespräch
bereit. Sie können also im Allgemeinen ohne vorherige Anmeldung von den
Konfliktparteien aufgesucht werden. Streitschlichter können aber auch auf dem
Schulhof angesprochen werden. Seit einigen Jahren übernehmen SchlichterInnen,
zusammen mit einigen anderen interessierten SchülerInnen, Patenschaften für die
5-er Jahrgänge. Sie sind, besonders in den ersten Wochen, Beobachter und Hauptansprechpartner
in den Pausen und können somit oft schon im Vorfeld helfen, Konflikte zu
vermeiden. Dieses Konzept kann als weiterer Baustein für das friedliche Miteinander
in der Schule angesehen werden.
Vor der Entscheidung, ab dem 5. Schuljahr die
Fürstenbergschule zu besuchen, wird den Eltern/Erziehungsberechtigten, den
GrundschullehrerInnen und GrundschülerInnen die Möglichkeit gegeben unsere
Schule und die Arbeitsweise hier kennenzulernen.
Hospitation
der GrundschullehrerInnen im Unterricht der Fürstenbergschule
Schwerpunktmäßig finden diese Hospitationen in den Jahrgängen 5 und 6 statt, um die Entwicklung der Grundschulkinder vor Ort zu sehen und in den Klassen 10 Typ B, um das Leistungsvermögen der AbschlussschülerInnen dieses Typs kennenzulernen.
Im 4. Schuljahr besuchen SchülerInnen der Grundschule an einem Vormittag unsere Schule, lernen hierbei die Schule und verschiedenen Fachunterricht kennen.
Grundschuleltern des 4. Jahrgangs können sich anhand eines Flyers, der in den Grundschulen ausgelegt wird, und an einem Informationsabend vor den Anmeldungen über unsere Ziele, Inhalte und die Besonderheiten unserer Schule und Schulform informieren.
Um
den SchülerInnen die Ängste vor der neuen Schule zu nehmen, werden sie kurz vor
den Sommerferien zu einem Kennenlernnachmittag eingeladen, an dem sie ihre
neuen KlassenkammeradInnen und LehrerInnen sowie die Schule kennen lernen.
Außerdem soll dieser Nachmittag zum ersten Austausch zwischen den Eltern und
KlassenlehrerInnen dienen.
Der
erste Schultag in der Fürstenbergschule beginnt für die 5. Klassen am zweiten
Schultag nach den Sommerferien mit einem Gottesdienst. Danach geht man gemeinsam
zur Schule, wo die Eltern des 6. Schuljahres etwas zum Essen und Trinken
anbieten und SchülerInnen der 6. Klassen ein kleines Theaterstück und/oder
Musikvorträge darbieten. Zum Abschluss der Feierstunde lernen die SchülerInnen
ihr neues Klassenzimmer und ihren Stundenplan kennen.
Die
erste Schulwoche wird hauptsächlich von den jeweiligen KlassenlehrerInnen gestaltet
und dient vornehmlich dem Kennenlernen der neuen Schule und dem Eingewöhnen in
die veränderte Lernumgebung und Lernsituation. Dieses Eingewöhnen soll
zusätzlich erleichtert werden durch eine Patenschaft von ausgewählten SchülerInnen
höherer Klassen.
Das
Bemühen um eine positive Aufnahme der neuen SchülerInnen soll ihre Freude am
Schulbesuch und dem Unterricht erhalten bzw. wieder entstehen lassen.
Mit der Umwandlung der
Fürstenbergschule in eine erweiterte Ganztagschule hat sich auch das Konzept
der Übermittagbetreuung geändert. Alle SchülerInnen, für die es ein
Unterrichtsangebot im Nachmittagbereich gibt, haben das Recht auf eine einstündige
Mittagpause und müssen während dieser Zeit sinnvoll versorgt werden. Während
für die GanztagschülerInnen des 5. Jahrgangs eine Betreuung im Rahmen des
Ganztagkonzepts stattfindet, müssen für die übrigen SchülerInnen andere Organisationsformen
gefunden werden.
Mittagessen:
Alle SchülerInnen haben die
Möglichkeit per Computer oder per Chip bei unserem Caterer „Statt-Küche“ ein
frisch zubereitetes Mittagessen zu bestellen und dieses in der Zeit von 13.00
Uhr bis 13.30 Uhr in der Mensa einzunehmen.
Dem gemeinsamen Mittagessen wird ein
wichtiger Stellenwert beigemessen, denn die Identifikation mit der Gruppe wird
dadurch erheblich gestärkt. Gleichzeitig werden
in dieser Phase der Übermittagbetreuung Aufgaben des familiären
Sozialisationsprozesses wahrgenommen.
Betreuungspersonal:
Mit den Mitteln des Programms „Geld
statt Stelle“ werden zusätzliche Honorarkräfte finanziert, die die Betreuung
der NichtganztagschülerInnen übernehmen. Der Sozialpädagoge der Schule steht
in Kontakt mit den Betreuungskräften und es kommt ggf. zu gemeinsamen
Absprachen und Verfahrensweisen.
Räumlichkeiten:
Da der Ruhe- und Spieleraum
auschließlich für die SchülerInnen des Ganztags vorgesehen ist, müssen für die
anderen SchülerInnen zusätzliche Raumangebote gemacht werden.
Für die Anfertigung der Hausaufgaben
und für die Stillbeschäftigung steht jeweils ein Klassenraum zur Verfügung. Am
Mittwoch kann zusätzlich der Informatikraum genutzt werden.
Bei gutem Wetter wird das Spektrum
durch die Spiel- und Sportangebote auf dem Schulhof (vgl. Aktive Pause Kap.
3.1.7) ergänzt.
Erledigung der Hausaufgaben:
Bei der Erledigung Hausaufgaben stehen
die Betreuungspersonen unterstützend zur Verfügung. Es ist allerdings nicht
möglich, dass alle Hausaufgaben auf Richtigkeit und Vollständigkeit hin
überprüft werden.
Gesundheitsförderung
und Suchtprävention setzt bei allen am Schulleben Beteiligten die Bereitschaft
voraus, zu beobachten, sich auf die Suche zu begeben und Fragen zu stellen:
Wie leben wir?
Wie arbeiten und lernen wir?
Wie gestalten und organisieren wir unsere Arbeits- und Lebensräume
(Schulräume/Schulhof)?
Wie verbringen wir unsere Freizeit?
Wie gehen wir mit uns und anderen um?
Welche Perspektiven und Werte entwickeln wir?
Diese
Fragen dienen dazu, sich über die eigenen Möglichkeiten, aber auch die Grenzen
bewusst zu werden.
Unter
dem Sammelbegriff „Gesundheitserziehung“
fanden in den letzten Jahren und finden gegenwärtig eine Reihe von
Veranstaltungen und Aktionen statt, von denen die wichtigsten im Folgenden
erwähnt werden sollen.
Turnusmäßig
werden in den 9. und 10. Klassen - auch im Hinblick auf die anstehenden Betriebspraktika
- die schulärztlichen Entlassungsuntersuchungen durchgeführt. SchülerInnen, die
während ihres Praktikums mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommen, benötigen eine
Bescheinigung des Gesundheitsamtes darüber, dass sie frei von ansteckenden
Krankheiten sind.
Im
Rahmen von Projekttagen oder Einzelprojekten in Klassen wurden bereits mehrmals
Hör-
und Sehtests an der Schule durchgeführt, und zwar mit Unterstützung von
Krankenkassen oder dem Gesundheitsamt. So können Defizite in diesen Bereichen
frühzeitig erkannt und evtl. korrigiert bzw. behoben werden.
Gesundheitserziehung
geschieht nicht nur im Rahmen geplanter und vorher vorbereiteter Aktionen.
Eine permanente Aufgabe jeder Lehrperson ist es, auf Besonderheiten oder
Auffälligkeiten im Gesundheitszustand der SchülerInnen zu achten. So geben
konkrete Fälle immer wieder Anlass zur Aufklärung der Lehrpersonen über Erscheinungsbilder
und evtl. zu ergreifende Maßnahmen bei bestimmten Krankheiten, wie zum
Beispiel Diabetes und Epilepsie.
Gesundheitserziehung
verstehen wir LehrerInnen als Teil unserer täglichen Arbeit. In diesem
Zusammenhang sind anzuführen:
die Aids-Prävention gehören.
Einer
der wichtigsten Teilaspekte der Gesundheitserziehung ist die Suchtprävention.
Dementsprechend steht in der Fürstenbergschule eine Drogenberatungslehrerin
als qualifizierter Ansprechpartner zur Verfügung. Zurzeit besucht eine weitere
Kollegin eine entsprechende Fortbildungsmaßnahme. Im Rahmen der Suchtprävention
an unserer Schule soll es primär um die Konzentration auf die Ursachen von
Sucht sowie die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zur
Selbstständigkeit und Unabhängigkeit gehen. Schulische Suchtvorbeugung ist
keine isolierte, drogenspezifische Einzelmaßnahme, sondern eine umfassende
Gemeinschafts- und Daueraufgabe aller an der Schule Beteiligten (LehrerInnen –
SchülerInnen - Eltern). Verstärkt findet sich diese Thematik in den Lehrplänen
der Fächer Biologie, Religion, Deutsch und Gesellschaftslehre wieder. Im
Kontext dieses Fachunterrichts lernen unsere SchülerInnen auch die
Drogenberatungsstelle der Stadt Münster kennen oder werden durch geschulte
MitarbeiterInnen der Polizei einmal im Jahr in allen Jahrgängen über den
Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Kriminalität aufgeklärt. Projekttage
außerhalb wie innerhalb der Schule ergänzen dieses Angebot.
Was
ist Schulsanitätsdienst?
Der
Schulsanitätsdienst bietet die Möglichkeit, verunglückte oder erkrankte SchülerInnen
schnellstmöglich durch gut ausgebildete MitschülerInnen zu versorgen, die ihr
erlerntes Wissen praktisch umsetzen. Dabei übernehmen sie Verantwortung für
ihre MitschülerInnen.
Der
Einsatz- und Aufgabenbereich des Schulsanitätsdienstes umfasst die Bereitschaft
in den Pausen, bei Schulveranstaltungen und Ausflügen und auch während der
Unterrichtsstunden zur Verfügung zu stehen.
Warum
Schulsanitätsdienst?
Neben
der Notwendigkeit, qualifizierte Hilfe an der Schule zu etablieren, bietet der
Schulsanitätsdienst auch jedem Jugendlichen individuell die Möglichkeit,
wertvolle Erfahrungen zu machen.
SchulsanitäterInnen sind in der Lage, jederzeit durch eine
sachgerechte und schnelle Versorgung von Verletzten Unfallfolgen zu mindern.
Durch die qualifizierte Ausbildung wird der allgemeinen
Unsicherheit über Verhaltensweisen in Unfallsituationen entgegengewirkt und
das Gefahrenbewusstsein von Kindern und Jugendlichen verstärkt.
Soziale Verhaltensweisen werden erlernt, eingeübt und
vorgelebt.
Jugendliche machen die Erfahrung, dass sie und ihre
Fähigkeiten gebraucht werden.
Der Schulsanitätsdienst bietet den SchülerInnen die Chance,
in der Theorie Erlerntes in praktisches Handeln umzusetzen.
Wie
funktioniert der Schulsanitätsdienst an der Fürstenbergschule?
Eine Lehrkraft der Schule betreut und
leitet die Gruppe mit Unterstützung einer Kontaktperson des asb Münster.
Die SchülerInnen qualifizieren sich
für diesen Dienst durch das Absolvieren eines Erste-Hilfe-Lehrgangs. Dieser
Kurs wird nachmittags in der Schule durchgeführt. SchülerInnen der 7. und 8.
Jahrgänge können an diesem Lehrgang teilnehmen.
Die Einteilung des Dienstes erfolgt
über einen Wochenplan. Die ErsthelferInnen leisten nach Unfällen unmittelbar
Hilfe und werden von dem Kontaktlehrer beraten und betreut.
Wie
finanziert sich der Schulsanitätsdienst?
Die Kosten für den Kurs übernimmt die
Landesregierung. Die Ausgaben für das Verbandsmaterial etc. werden aus dem
Schuletat beglichen.
Aktive Pausen verbessern die Leistungs-
und Konzentrationsfähigkeit und machen Spaß. Um vielfältige Aktivitäten zu
ermöglichen, schaffte die Fürstenbergschule verschiedenartige Sport- und
Spielgeräte an, z.B. Hula-Hoop-Reifen, Basket-, Fuß- und Volleybälle. Bocciaspiele, Seilchen,
Tischtennisschläger und entsprechende Bälle, um die bereits fest installierten
Platten auf dem Schulhof noch häufiger nutzen zu können. Alles ist in dem
Container auf dem Schulhof untergebracht. Die Ausleihe erfolgt hier unter Vorlage
des Schülerausweises.
Die
Ausleihe wird von zuverlässigen SchülerInnen der oberen Jahrgänge durchgeführt.
Die SchülerInnen erhalten für diese Tätigkeit eine positive Zeugnisbemerkung.
Die Ausleihe wird überwiegend von SchülerInnen der unteren
Jahrgänge genutzt. Ältere
Schüler leihen nur die Volleybälle aus. Wünschenswert ist eine verstärkte Annahme
des Spielangebotes, was durch folgende Maßnahmen erreicht werden soll:
Was sind SporthelferInnen?
Die
Sporthelfer-Ausbildung ist in ihren Voraussetzungen, Zielen und in ihrer methodischen
Grundorientierung eng angelehnt an die Gruppenhelfer-I-Ausbildung (GH I) der
Sportjugend NRW. Die Ausbildungsabschlüsse GH I und Sporthelfer werden als
gleichwertig anerkannt.
Zielsetzung
Ziel der Ausbildung ist es,
interessierte SchülerInnen zu befähigen, im außerunterrichtlichen Schulsport
und im Vereinssport Verantwortung zu übernehmen. Das Spektrum reicht von
helfenden, unterstützenden Tätigkeiten über die Mitgestaltung von Angeboten bis
hin zu klar eingegrenzten Leitungsfunktionen bei der Planung und Durchführung
von Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten in Schulen und Sportvereinen.
Zielgruppe
Die SporthelferInnenausbildung richtet
sich an 13 bis 17 Jahre alte SchülerInnen, die daran interessiert und dazu
geeignet sind, Bewegungs-, Spiel und Sportangebote für Kinder und Jugendliche
in Schulen oder in Sportvereinen zu organisieren und zu betreuen. Um sich als
SporthelferIn zu qualifizieren, müssen die SchülerInnen nicht Mitglieder in
einem Sportverein sein.
Warum SporthelferInnen?
Durch die Ausbildung zu
SporthelferInnen und ihre Tätigkeit kann die individuelle Entwicklung der
SchülerInnen positiv beeinflusst werden. Sie lernen Verantwortung und eine
Vorbildfunktion zu übernehmen, sowie Selbstständigkeit, Kreativität und
Kooperationsfähigkeit. Diese Tätigkeit als SporthelferIn wird durch das „Beiblatt
zum Zeugnis“ dokumentiert und kann somit auch bedeutsam werden für den Wechsel
ins Berufsleben.
SchülerInnen
werden an eine ehrenamtliche Tätigkeit im Sport herangeführt. Außerdem werden
soziale Verhaltensweisen erlernt, geübt und vorgelebt.
Die
ausgebildeten SporthelferInnen können an der sportlichen Gestaltung der
Fürstenbergschule mitwirken. Sie können bei der Planung und Durchführung von
Pausensportaktivitäten, Schulsport-AGs, Schulsportfesten und Wandertagen, sowie
Schulfahrten mitarbeiten. Durch ihr ehrenamtliches Engagement und ihr Verhalten
können sie Vorbilder für die anderen SchülerInnen sein.
SporthelferInnenausbildung
Die
Ausbildung umfasst 35 Unterrichtsstunden und wird in einer zweistündigen AG
über einen Zeitraum von ca. 8 Wochen und einer Kompaktveranstaltung an einem
Wochenende durchgeführt. In der AG werden vorwiegend theoretische Grundlagen
erarbeitet und in der Kompaktveranstaltung die praktischen Inhalte der
Ausbildung durchgeführt. Die Kompaktveranstaltung findet aus diesem Grund in
einer Turnhalle statt.
Ausgebildet
werden geeignete SchülerInnen der 8., 9. und 10. Jahrgänge. Je nach Anzahl der
geeigneten SchülerInnen findet die Ausbildung einmal jährlich im zweiten
Schulhalbjahr statt.
Tätigkeiten
Die
SporthelferInnen werden schwerpunktmäßig bei der Gestaltung der einstündigen
Mittagspause im Ganztagsbereich der Fürstenbergschule eingesetzt. Sie planen,
organisieren und führen verschiedene sportliche Angebote, Wettkämpfe und
Turniere durch. Weiterhin helfen sie bei der Durchführung der aktiven Pausen,
sie können selbstständig Sport AGs im Schulgebäude leiten und andere Sport AGs
mitbetreuen. Außerdem können sie an der Fachkonferenz Sport teilnehmen und die
sportlichen Interessen der SchülerInnen vertreten.
Verkehrserziehung ist für die Schule
ein Teil des Erziehungs- und Unterrichtsauftrags. Die SchülerInnen sollen
befähigt werden, sich verkehrsgerecht zu verhalten und sicher im Straßenverkehr
bewegen zu können. Die schulische Verkehrserziehung kann nur dann voll wirksam
werden, wenn auch die Erziehungsberechtigten zur Mitarbeit gewonnen werden
können. Verkehrserziehung ist kein Unterrichtsfach, sondern ein
verbindliches Unterrichtsprinzip
und als fächerübergreifendes
Thema verpflichtend für alle Schulen.
Verkehrserziehung
als Beitrag zur Gesundheitserziehung
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Vermeiden
von Lärm und Abgasen Bewegungstraining
(Fahrrad statt Auto oder Mofa) Stressvermeidung
und –bewältigung im Straßenverkehr |
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Verkehrserziehung
als Beitrag zur Umwelterziehung
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Kritische
Auseinandersetzung mit der Motorisierung, d.h. Umweltbelastungen und -
zerstörungen erkennen, um dann sinnvolle Alternativen zu finden und auch zu
nutzen; z.B. öffentlicher Personenverkehr, umweltfreundliche Verkehrsmittel
(Fahrrad) |
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Verkehrserziehung
als Beitrag zur Sozialerziehung
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Rücksichtnahme
und Toleranz üben Mitverantwortung
lernen und zeigen Rücksichtsloses
und aggressives Verhalten im Straßenverkehr abbauen und schließlich
vermeiden, zu partnerschaftlichem Verhalten erziehen und dadurch die
Unfallzahlen senken |
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Verkehrserziehung
als Beitrag zur Sicherheitserziehung
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Sicherheitsbewusstes
Verhalten im Straßenverkehr zur Unfallvermeidung üben Gefahren
erkennen, beurteilen, bewältigen und vermeiden, d.h. neben der Regelkunde
auch die lokalen Gegebenheiten und Bedingungen im Einzugsbereich der
Fürstenbergschule und im Wohnumfeld der Kinder verdeutlichen |
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Im Frühjahr und Herbst werden mit Unterstützung der Polizei
die Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft und erhalten ggf. die
Prüfplakette. Auch zwischenzeitlich gibt es Überprüfungen durch die
KlassenlehrerInnen. Dazu gibt es 2 Vordrucke „Das verkehrssichere Fahrrad.“
Der Fürstenbergschule stehen 10 schuleigene Fahrräder zur Verfügung.
Diese Räder werden im Rahmen der Verkehrserziehung für die jüngeren
SchülerInnen systematisch eingesetzt, da das Radfahren in dieser Gruppe
vielfach noch nicht ausreichend sicher beherrscht wird. Der Radfahrerkurs
findet in diesen Gruppen auf dem Schulhof und außerhalb des Schulgeländes
statt.
Die Andreas-Hofer-Straße ist gerade in
der Zeit vor dem Unterrichtsbeginn und am Ende in der Mittagszeit eine sehr
stark befahrene Straße. Ohne Schülerlotsen ist die Sicherheit für die anderen
SchülerInnen in starkem Maße gefährdet. Insofern sind wir sehr froh darüber,
dass es auch in diesem Schuljahr 16 SchülerInnen gibt, die sich im
Lotsendienst engagieren.
Die LotsInnen, die mindestens 13 Jahre und in einer 7.
Klasse sein müssen, erfahren hierzu von unserem Verkehrsberatungslehrer die
nötige Ausbildung, die folgende Phasen umfasst:
Belehrung durch
Verkehrsbeauftragte der Schule und der Polizei
Beobachten der
Lotsenstelle morgens und mittags
„Schattenlotse“
hinter einem erfahrenen Lotsen
„Schattenlotse“
vor einem erfahrenen Lotsen
Alleine lotsen
unter Aufsicht
Allein
verantwortlich lotsen und dann ggf. Ernennung zur SchülerlotsIn durch den
Verkehrsbeauftragten und den Verkehrssicherheitsberater
Im Frühjahr eines jeden Jahres nehmen
die LotsInnen an einem Lotsenwettbewerb auf Stadtebene
teil, für die Sieger schließt sich die Teilnahme am Landeswettbewerb an.
Die Jungen und Mädchen bringen
freiwillig ein großes persönliches Engagement für die Schulgemeinschaft auf und
übernehmen für ihre MitschülerInnen Verantwortung - und dies bei gutem wie
schlechtem Wetter. Dieser Einsatz wird auf einem Beiblatt zum Zeugnis positiv
vermerkt.
Einmal im Jahr werden die Lotsen durch
eine gemeinsame Fahrt mit dem Verkehrsberatungslehrer belohnt.
Die
Arbeit im Garten konzentriert sich vor allem auf die Zucht, das Anpflanzen und
die Pflege von Nutz- und Zierpflanzen. Möglichst viele Pflanzen werden von den
SchülerInnen selbst im Klassenzimmer ausgesät, pikiert und später im Garten ausgepflanzt.
Sie finden Gefallen an der praktischen Arbeit, die eine willkommene Abwechslung
zum Arbeiten im Klassenraum darstellt.
Für
die meisten SchülerInnen ist es faszinierend, bewusst die Entwicklung der Pflanzen
vom Samenkorn bis zur ausgewachsenen Pflanze mitzuerleben. Der erste Blick am
Anfang der Gartenstunden gilt in der Regel dem Wachstumsfortschritt der selbst
gesäten bzw. ausgesetzten Pflanzen.
Zum
fächerübergreifenden Unterricht im
Fach Hauswirtschaft dient die Ernte der Apfelbäume, ein Kräuterbeet, die
Kartoffel- und Kürbisernte. Auch freuen sich fleißige Gärtner nach getaner
Arbeit über die „Belohnung“ aus eigener Zucht (z.B. Möhren, Radieschen,
Tomaten, Johannis- und Brombeeren).
Vom Frühjahr
bis in den Herbst hinein wird der Garten im Rahmen des Biologie- bzw.
Wahlpflichtunterrichtes bewirtschaftet. Biologische Themen können hier
praxisnah erarbeitet werden.
Dies
wird auch erleichtert durch Nisthilfen für Wildbienen, installiert an einer
Wand des Gartenhauses, durch einen immer wieder zu erneuernden Naturzaun und Beobachtungen
der Wasserwelt des kleinen Teiches.
Durch
die Arbeit üben sich die SchülerInnen auch im respektvollen Umgang miteinander.
Teamarbeit ist hierbei eine
Selbstverständlichkeit.
Die Fürstenbergschule bietet ihren SchülerInnen verschiedene
Arbeitsgemeinschaften (AGs) an. Zum einen sollen sie neue und andere Formen
des Zusammenarbeitens und des sich Wohlfühlens in der Schule erleben können.
Zum anderen sollen sie durch die Arbeitsgemeinschaften sinnvolle, ihren
Interessen und Neigungen entsprechende Freizeitangebote kennenlernen.
Die Jugendlichen erfahren dabei Möglichkeiten eigener
Freizeitgestaltung und lernen somit, nicht ausschließlich auf kommerzielle
Angebote angewiesen zu sein.
Die Arbeitsgemeinschaften werden zum Teil von
außerschulischen Partnern durchgeführt. Die Angebote, welche stark von
der Lehrerstellensituation abhängig sind, waren bzw. sind:
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Fußball |
Babysitting |
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Seidenmalerei |
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
für Mädchen und Jungen (Shotokan–Karate-Dojo) |
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Rudern |
Tanztraining zum Erwerb des Jugend-
Tanzsportabzeichens (Die Residenz Münster e.V.) |
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Mofakurs |
Dance 4Fans (Tanzschule Driese) |
|
Schach |
Trommeln
(Herr Redeker) |
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Internationale
Küche |
Stärkung
des Miteinanders (nur 6b) |
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Einführung
in das Internet |
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Schulfeste
und Schulfeiern sind fester Bestandteil unseres Schullebens.
Einschulungsfeier
Den
Ablauf der Einschulungsfeier der neuen 5. Klassen entnehmen Sie bitte Kap.
3.1.3.
Schulentlassfeier
Die
Entlassfeier der Fürstenbergschule zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit
zwischen SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen aus.
Ein
gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst eröffnet den Entlasstag. Danach
findet im Pfarrer-Eltrop-Heim eine Feierstunde statt, in der besonders
die SchülerInnen der unteren Jahrgänge den festlichen Rahmen gestalten. Im
Anschluss daran laden die EntlassschülerInnen zu einem Sektempfang ein.
Die
9. Jahrgänge übernehmen mit ihren Klassenleitungen die festliche Dekoration und
die Vorbereitung und Durchführung des Sektempfangs.
Schulfest
Auch
bei den Schulfesten werden LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern in
Planung und Durchführung eingebunden. Der Gemeinschaftssinn wird durch Freude
am gemeinsamen Tun und Erleben gefördert, was zu einer Identifikation mit der
Schule beiträgt. Nach einem Schulkonferenzbeschluss sollen die SchülerInnen
zweimal während ihrer Schulzeit an unserer Schule ein Schulfest erleben.
Die
Öffnung dem Stadtteil gegenüber ist dabei auch ein wichtiger Aspekt.
Wesentlich
für die Projekttage ist es, dass unseren SchülerInnen die Möglichkeit
gegeben wird bei Planung und Gestaltung entscheidend mitzuwirken. Sie lernen unabhängig
von Stundenplan und Unterrichtsfach einen thematischen Zusammenhang
entsprechend ihrer Wahl kennen und arbeiten in der Regel auch außerhalb des
Klassenverbandes. Projekttage sollen aufgrund der positiven Resonanz häufiger
stattfinden als Schulfeste. Denkbar ist auch eine Kombination von Projettagen
und Schulfest.
Lesewettbewerb im 5./6. Jahrgang
Der Lesefähigkeit kommt bei der
Bewältigung schulischer Aufgaben und Leistungsanforderungen eine zentrale
Rolle zu. Die Förderung und Festigung der Lesefähigkeit gilt es von daher auf
vielfältige Art und Weise sicherzustellen. Zum größten Teil entwickelt sich
Lesefähigkeit aber über die Freude und den Spaß am Lesen - der Lesewettbewerb
der Fürstenbergschule soll hierzu beitragen.
Er versteht sich auch als ein Teil der
„Zusätzlichen Förderung im sprachlichen Bereich in den Jahrgängen 5 und 6“
(vgl. Förderkonzepte Kap. 3.2.6).
In den letzten Jahren hat sich ein fester Organisationsrahmen
für die Planung und Durchführung entwickelt. Die Verbindlichkeit ist durch
Beschlusslage der Fachkonferenz Deutsch sichergestellt.
Gruppe A: schwache
LeserInnen
Gruppe B: mittlere
LeserInnen
Gruppe C: gute
LeserInnen
Jahrgangsstufen und KollegInnen) werden geladen.
* Die
Kosten für die Buchgeschenke können erfreulicherweise aus Geldern der Stiftung
„Plönies-Zumsande“ gedeckt werden, denn die Schule erhält jährlich entsprechende
Zuwendungen. Am Tag der Endausscheidung erhalten die SchülerInnen direkt ein
Buchgeschenk oder einen Gutschein für den Erwerb
eines Buches, der dann einige Tage nach der Endausscheidung bei einem
gemeinsamen Besuch einer Buchhandlung eingetauscht werden kann.
Gesundheitstage
Die in Kap. 3.1.5 vorgestellten
Grundprinzipien, denen sich das Kollegium der Fürstenbergschule verpflichtet
fühlt, haben in den vergangenen Jahren zur Entwicklung des dreisäuligen
Konzepts „Projekttage Gesundheit“
geführt. Dieses Konzept ist schrittweise in den verschiedenen
Schulmitwirkungsgremien diskutiert und verabschiedet worden. Das Konzept
„Projekttage Gesundheit“ wurde bereits mit Erfolg durchgeführt.
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Säule
I |
Schulprojekttag Der
Schulprojekttag findet immer am Mittwoch oder Donnerstag vor den
Halbjahreszeugnissen statt. Durchführung
im Klassenverband oder in Kleingruppen |
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5. Jahrgang |
Gesundes Frühstück und
Kooperationsspiele |
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6. Jahrgang |
Rauchen und Nein-Sagen |
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7. Jahrgang |
Hygiene (geschichtliche Entwicklung,
unsere Körperhygiene, Kosmetik, Piercing) Wasser - Lebensgrundlage für den
Menschen |
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8. Jahrgang |
Alkohol |
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9. Jahrgang |
Drogen |
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10. Jahrgang |
Aids |
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Säule
II |
Jahrgangsprojekttag LehrerInnen
einer Jahrgangsstufe wählen zu Beginn des Schuljahres einen eigenen Termin. Durchführung gegebenenfalls klassenübergreifend |
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5. Jahrgang |
Wandern mit gesundem Picknick |
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6. Jahrgang |
Sexualaufklärung |
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7. Jahrgang |
Schwangerschaft und Verhütung |
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8. Jahrgang |
Klettern Fitness (mit und ohne Studio) Lärm erkennen und reduzieren |
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9. Jahrgang |
Essstörungen gesund abnehmen gesund kochen |
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10. Jahrgang |
Homosexualität und Transsexualität |
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Säule
III |
Sport-
und Spieltag Termin:
2. Schulhalbjahr Durchführung klassen- und jahrgangsübergreifend |
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5. Jahrgang |
Leistungsherausforderung im Rahmen
der Bundesjugendspiele spielerische Bewegung als positive
Einzel- und Gruppenerfahrung Bewegung zur Unterstützung von
Hilfsprojekten (Sponsorenaktivitäten) |
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6. Jahrgang |
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7. Jahrgang |
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8. Jahrgang |
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9. Jahrgang |
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10. Jahrgang |
Die Themenauswahl für die einzelnen
Jahrgänge ist zu verstehen als aufbauend und ergänzend zum regulären Unterrichtsstoff. Alle Themen
sollen nach Möglichkeit aus dem
Blickwinkel verschiedener Fächer behandelt werden.
Für die Vorbereitung und Durchführung
der Projekttage nutzen die KollegInnen der Schule inzwischen das Angebot
verschiedener Institutionen und Einzelpersonen zur Kooperation. Einige seien
hier stellvertretend genannt:
Aus der Geschichte lernen
Ein
wichtiger Bestandteil des Geschichtsunterrichts in der Klasse 10 Typ B an der
Fürstenbergschule ist ein dreitägiges Seminar: „Aus der Geschichte lernen?!“
Dieses
Seminar findet im Franz-Hitze-Haus in Zusammenarbeit mit der „Villa ten Hompel“
statt.
Die
SchülerInnen erfahren durch Zeitzeugenberichte, in Rollenspielen und durch eine
Fahrt zur Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen,
was während es Hitler-Regimes passiert ist, aber auch welche Konsequenzen sich
heute daraus ergeben.
Kochwettbewerb des 9. und 10. Jahrgangs
Alljährlich
findet auf Stadtebene ein Kochwettbewerb der Münsteraner Hauptschulen statt.
Die
Fürstenbergschule nimmt an diesen - bei den SchülerInnen sehr beliebten -Veranstaltung
mit der Jahrgangsstufe 9/10 teil.
Mathe-Knobelei im 5. und 6. Jahrgang
Seit dem
Schuljahr 2001/02 nimmt die Fürstenbergschule jedes Jahr an einem überregionalen
Mathematikwettbewerb, der speziell für Hauptschulen ausgeschrieben
ist, teil. Teilnehmer sind SchülerInnen des 5. und 6.Jahrgangs,
die sich zunächst in einem schulinternen
Wettbewerb qualifizieren. In dieser ersten Runde brüten die SchülerInnen
über kniffligen Aufgaben, die man vielleicht nicht unbedingt im Mathematikbuch
findet. Zusammen mit MitschülerInnen wird in
Partner- oder Gruppenarbeit nach Lösungen gesucht.
Sind
die vier Besten aus der ersten Runde gefunden, geht es in die nächste Runde auf Stadtebene. Hier
messen sich jeweils Teams aus 4 SchülerInnen mit den jeweiligen Teams der
anderen münsterischen Hauptschulen. Auch hier gilt es wieder im Team knifflige
Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit zu lösen. Ist man hier erfolgreich, geht
man voller Stolz und um viele Erfahrungen reicher, auf jeden Fall mit einer
Urkunde und auch einigen Preisen zur Schule zurück.
Ist man aber
vielleicht sogar Stadtmeister geworden, geht es in die dritte Runde auf Regionalbezirksebene.
Die Matheknobelei ist für alle SchülerInnen
ein Gewinn, denn hier wird oftmals Freude
und Spaß an der Mathematik neu geweckt .
Bleibt noch
zu erwähnen, dass unsere Schüler/innen schon mehrfach den 2. bzw. 3. Platz auf
Stadtebene belegt haben. Einmal sogar Sieger auf Stadtebene wurden und damit
zur Endausscheidung auf Regierungsbezirksebene fahren durften. Dort wurde ein
ehrenvoller 3. Platz erreicht.
Lotsenwettbewerb
(s.
Kap. 3.1.9)
Zum
Wohlfühlen in der Schule gehören viele Dinge, mit Sicherheit aber auch ein
Schulhof und ein Schulgelände, das frei ist von Abfällen, Müll und Verunreinigungen.
Den täglichen von SchülerInnen zu leistenden Hofdienst könnte man insofern
durchaus als „Wohlfühldienst“ bezeichnen. Der Erziehungsgedanke „was ich
selbst verursache, muss ich auch selbst beheben“ steht natürlich auch hinter
dem Konzept Hofdienst.
Der Hofdienst für den Tag wird in der Regel morgens nach
kurzer Absprache zwischen Hausmeister und Schulleitung für eine Klasse oder
eine Lerngruppe festgelegt. Der
Hausmeister achtet sehr genau auf eine gleichmäßige Verteilung der Hofdienste
auf die einzelnen Lerngruppen.
Der Hausmeister stellt die notwendigen Geräte (Zangen) zur
Verfügung, ist während des Hofdienstes anwesend, korrigiert und beaufsichtigt
die Schülergruppen. Der so von unserem Hausmeister begleitete Hofdienst
garantiert uns allen einen gepflegten Schulhof, trägt aber auch ganz wesentlich
zu dem guten Verhältnis bei, das zwischen dem Hausmeister und den SchülerInnen
der Fürstenbergschule besteht.
Seit vielen Jahren ist es an unserer
Schule üblich, am Elternsprechtag sowohl für die Eltern als auch für die
LehrerInnen Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen zu reichen.
In den letzten 3 Schuljahren wurde
die Organisation
und Durchführung
von den Klassenleitungen und
SchülerInnen des 8. Jahrgangs übernommen. Diese Regelung hat sich
bewährt.
Die notwendigen Sachspenden kommen aus
der Elternschaft der Klassen 8. Deshalb kommt auch der Reinerlös den
beteiligten Klassen zu Gute.
Der gemeinsame Einsatz der SchülerInnen fördert den
Gemeinschaftssinn, sie lernen Verantwortung für eine Aufgabe zu übernehmen und
Absprachen einzuhalten. Hinzu kommt eine Einübung von Umgangsformen während der
Bedienung von Eltern und LehrerInnen.
In
den letzten Jahren hat die SV–Arbeit erkennbare Stärkung erfahren. SchülersprecherIn
und SV–LehrerIn setzten sich vermehrt für soziale Themen ein.
So gab es im Schuljahr 2004/2005 eine
großangelegte Sammelaktion „Briefmarken für Bethel“, die mit einem unerwartet
hohen Ergebnis endete. Durch die Marken werden Arbeitsplätze in den
Behindertenwerkstätten erhalten bzw. ausgeweitet. Diese Aktion läuft zurzeit
weiter und soll auch in Zukunft fester Bestandteil des Schülerengagements
sein.
Ein
weiteres wichtiges Thema für die SV ist die „gewaltfreie Schule“, für die sich
die SV-VertreterInnen sehr engagiert eingesetzt haben. Ein Maßnahmenkatalog,
der bei Verfehlungen unterschiedlichster Art greifen soll, wurde von allen
SchülerInnen der Schule entwickelt und in die zurzeit laufende Eltern–Lehrer
Aktion zu diesem Thema eingebunden. Die Schülersprecher regten auch verstärkten
Schülereinsatz bei der Durchführung an. Dieses ist ein weiterer Baustein -
zusammen mit den seit Jahren tätigen Streitschlichtern – zum gewaltfreien
Umgang miteinander.
Auch
zum Thema „Handyfreie Fürstenbergschule“ haben sich die SchülersprecherInnen
und ihre Vertreter aktiv eingebracht und dafür viele Argumente geliefert, wie
z.B. ungestörte unterrichtliche Arbeit (die eigene und die der
MitschülerInnen). Außerdem haben sie das Argument „Entspannungsmöglichkeiten
ohne technische Berieselung während der Pausen“ vorgebracht, in der
Schulkonferenz für die Durchführung dieser Idee gestimmt und auch in den
SV-Sitzungen Überzeugungsarbeit geleistet.
Es ist bekannt, dass die Nutzung von Handys und anderen
elektronischen Geräten (MP3-Player, PSP, Nintendo etc.) während der Schulzeit
immer größere Probleme aufwirft. Darum erklären sich immer mehr Schulen zu
„handy-freien“ Zonen und verbannen die elektronischen Geräte mit folgenden
Begründungen aus dem Unterricht und auch aus den Pausen.
nächste Stunde gehen.
Auch die Schulkonferenz der Fürstenbergschule hat sich in
ihrer Verantwortung für die körperliche, seelische und geistige Gesundheit der
SchülerInnen einstimmig gegen die Nutzung von Handys und anderen elektronischen
Geräten während der Unterrichtszeit ausgesprochen. Das bedeutet: Mitgebrachte
Handys und andere elektronische Geräte dürfen innerhalb des Schulgeländes
(Gebäude, Gänge, Turnhalle, Schulhof etc.) keinesfalls eingeschaltet werden.
Ein eingeschaltetes Gerät gilt, selbst wenn es auf stumm geschaltet ist, als
störender Gegenstand.
Bei
Nichteinhalten der Vorgaben wird eine Ordnungsmaßnahme verhängt. Das entsprechende
Gerät wird eingezogen und frühestens am nächsten Tag den Eltern oder
Erziehungsberechtigten gegen Empfangsbescheinigung ausgehändigt. Diese Regelung
gilt ab 1. Januar 2009.
Der Maßnahmenkatalog ist in den
Lehrerkonferenzen im Schuljahr 2005/06 erarbeitet und in der Schulkonferenz am
13. Juni 2006 verabschiedet worden.
Die Schul- und Hausordnung der
Fürstenbergschule, die allen Schülern und Schülerinnen sowie den
Erziehungsberechtigten bekannt ist, enthält die für die Fürstenbergschule
grundlegenden Regeln für das Verhalten im Unterricht und das allgemeine
Miteinander während des Schulmorgens. Sollte es dennoch zu Fehlverhalten von Schülern und Schülerinnen kommen,
so soll folgendermaßen vorgegangen werden:
Bei Unterrichtsstörungen :
Bei Beleidigungen gegenüber Schüler und Schülerinnen:
geschickt, soll zu Hause bearbeitet werden und wird der
Schule (Schülerakte) wieder zugeführt.
Bei Beleidigungen
gegenüber Lehrpersonen:
Beim Anspucken von MitschülerInnen:
Es
muss eine Entschuldigung vor der Klasse stattfinden. Der Schüler/die Schülerin
sollte nach Möglichkeit die Reinigungskosten für die Kleidung tragen.
Bei Spucken auf dem Schulgelände :
Hierfür
sollte die Aufsichtsperson immer genügend Papierhandtücher (liegen im
Lehrerzimmer)
dabei haben.
Zusätzlich
soll der Schüler/die Schülerin noch Textpassagen aus der Schulordnung
(Verhalten im Schulgebäude und auf dem Schulgelände) abschreiben.
Bei
Verspätungen:
Bei
Verspätungen zu Stundenbeginn soll der Allgemeine
Verspätungsschein (AVS) eingesetzt werden:
Zukunft aufzeigen. Hierbei hilft ein von Sozialpädagogen
und Lehrkräften erarbeitetes Konzept.
Bei Rauchen auf dem Schulgelände:
Bei Bedrohung und Erpressung:
Bei Drogenbesitz:
PRÄVENTIONSMASSNAHMEN
zu den Bereichen Rauchen, Drogenbesitz, Bedrohung und Erpressung
Die Elternarbeit
unterstützt vorbehaltlos die vier Leitbilder der Schule (s. Kapitel 2).
Darüber
hinaus hat Sie sich drei Themen besonders
verschrieben:
1. Kommunikation und Ausgleich
2. Zusammenführen und Zusammenarbeiten
3. Initiieren und Aktivieren
Die Kommunikation
unter allen Beteiligten, LehrerInnen, Schulleitung, SozialarbeiterInnen,
Eltern, InteressenvertreterInnen und SchülerInnen wird ständig angeregt und
durch kleine Arbeitskreise aktiv gehalten. Der Ausgleich zwischen den
unterschiedlichen Interessen der Beteiligten wird häufig erreicht.
Das Zusammenführen
von o.g. Personen und Gruppen wie auch außerschulischen Kooperationspartnern
wird sowohl über Einzelpersonen als auch durch die Kraft Amtes eingesetzten
Institutionen sehr ernsthaft unterstützt und durch die Zusammenarbeitserfolge
gekrönt.
Das Initiieren
von Verfahren oder Abläufen - wie z.B. die Thematik „erster Schultag“ - wird
tatkräftig, in diesem vorliegenden Fall von einer Einzelperson aktiv
angegangen und - wie der Erfolg zeigt - positiv als „Dauerveranstaltung“ in den
Schuljahresplan aufgenommen.
Diese drei
Themen und die ständige aktive Präsenz der Eltern in der Schule tragen Sorge
für eine positive Entwicklung der Schule und des Schultyps.
Was ist ein Förderverein?
Der
Förderverein der Fürstenberg Hauptschule ist ein Zusammenschluss von Personen,
die sich der Schule im Besonderen verbunden fühlen. Mitglieder sind z. B. erwachsene
Familienmitglieder der SchülerInnen und natürlich auch eine Anzahl an LehrerInnen.
Besonders
freut sich der Verein über seine Mitglieder, denen das Wohl der SchülerInnen
dieser Schule weiterhin am Herzen liegt, obwohl deren Kinder die Schule bereits
verlassen haben.
Selbstverständlich
ist der Verein als gemeinnützig anerkannt und eingetragen.
Der
Förderverein trägt sich finanziell von privaten Spenden, Firmenspenden, seinen
Mitgliedsbeiträgen und gelegentlichen Zuweisungen durch das Amtsgericht (Bußgelder).
Er hat es
sich zur Aufgabe gemacht, die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Fürstenbergschule
sowohl ideell als auch materiell zu unterstützen und zu fördern.
Was
macht der Förderverein im Einzelnen?
Leider sind
die finanziellen Mittel der Schule stark eingeschränkt; sodass zusätzliche
pädagogisch förderliche Anschaffungen kaum aus dem Schulbudget geleistet werden
können.
So
wurden z.B. - damit interessierte, engagierte LehrerInnen optimal in die Unterrichtgestaltung
nach der Methode Klippert einsteigen konnten – vom Förderverein in 2005/2006
die Kosten für die Erstausstattungen mit Moderationsmaterial übernommen. Diese
Klassensätze stehen natürlich auch den SchülerInnen zur Verfügung. Sie werden
nach Bedarf erneuert und erweitert.
Auch hat
der Verein in der Vergangenheit Kosten für Projektarbeiten und andere unterstützungswürdige
Tätigkeiten übernommen.
Neben einer Vielzahl an Kleinbeträgen, wie z.B. für die Unterstützung des Projekts „Bergen-Belsen“, werden auch Jahr für Jahr - so die Kassenlage des Vereins es erlaubt - Rückstellungen gebildet, um z.B. größere Anschaffungen (Trikots für Fußballmannschaften, Schulklei