Unsere Tagesfahrt zur Partnerschule
in Arnheim
Bericht der Klasse 9a über den Besuch im Arentheem
College,
Leerpark Presikhaaf am 5.11.2009
Der Bus ist um 8.oo Uhr- wie vereinbart- an der Haltestelle und wir können
uns pünktlich auf den Weg machen. Trotz des Regens sind wir guter
Stimmung, und natürlich auch etwas nervös, weil wir nicht wissen,
was uns in Holland ( wir wissen, dass es eigentlich Niederlande heißt),
erwartet. Es ist das erste Mal, dass wir gemeinsam mit der ganzen Klasse
über eine Grenze fahren. Im Bus ist viel los und die Zeit vergeht
wie im Fluge. Es ist 10.00 Uhr und wir fahren an einem toll aussehenden,
ganz modernen Gebäude mit viel Glas vorbei, staunen und merken dann:
Das ist die Schule, in der wir den Tag verbringen werden.
Als wir aussteigen, sind alle Blicke auf uns gerichtet. Im Schülercafe
hängen schon unsere Steckbriefe, die uns das Interesse der Gastgeber
zeigen. Zur Begrüßung gibt es einen Snack und herzliche Willkommensworte,
auch in Deutsch. Wir überreichen unsere Spezialitäten aus dem
Münsterland und dann geht es an die Arbeit.
Wir werden in Gruppen aufgeteilt und die holländischen Schüler
erklären uns auf Holländisch, Englisch und Deutsch ihre Schule.
Anschließend arbeiten wir im Computerbereich, in der Elektroabteilung,
in der Holzwerkstatt, im Bereich" Verkauf", wo wir Päckchen
für Polen einpacken. Es gibt viel zu lachen, weil wir uns oft nicht
verstehen und mit Händen und Füßen reden. In der Schule
gibt es Schüler und Schülerinnen vieler Nationen. Manchmal hilft
uns auch die türkische Sprache. Nach dem Unterricht stärken
wir uns beim " Lunch". Dann geht es in die Turnhalle, wo wir
an Stationen arbeiten: großes Trampolin, Mattenberg, (per Knopfdruck
zu bewegen) Fußball, Hockey, Badminton, Ringe / Trapez und ein "
Salto-Lern- Gerät, das am meisten Spaß macht, falls man sich
traut und einen guten Magen hat. In der Turnhalle entsteht auch unser
Gruppenbild.
(Da sind noch alle trocken, denn anschließend reagiert der neu eingebaute
Bewegungsmelder der Dusche und durchnässt die Kleidung einer Schülerin.
Aber mit Geduld und Trockner ist sie bis zur Abfahrt wieder vollständig
bekleidet.) Jetzt haben wir uns die Kaffeepause verdient. Mit "Bitterballen"
und Dipp gestärkt geht es auf Shopping-Tour ins Einkaufscenter. Hier
haben wir mit unseren Gastgebern viel Spaß. Wir verstehen uns immer
besser und beim Abendessen sitzen wir schon gemischt. Jetzt fällt
uns der Abschied richtig schwer und einige von uns verabschieden sich
sogar mit Küsschen.
Die Rückfahrt ist sehr angenehm. Jeder hat viel zu erzählen
und oft hören wir den Ruf "Good Booooy!". Damit werden
wir bestimmt auch die holländischen Schüler begrüßen,
wenn sie im Frühjahr nach Münster kommen.
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